Meine Kandidatur
für den Grossrat des Kanton Bern

Kein Mensch sollte durch Raster fallen

– René Graf

Mir ist es wichtig eine Politik zu betreiben, die den Menschen, mit allem Schönen und allen Herausforderungen im Blick hat und mich für die Teilhabe in unserer Gesellschaft einzusetzen.

Was mich bewegt

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Kandidierende im Dialog

An der Podiumsdiskussion «Kandidierende im Dialog» in Kehrsatz durfte ich zu Themen wie Migration, Soziales, Wirtschaft und Finanzen Stellung nehmen. Besonders wichtig war mir dabei, auch jene Stimmen zu vertreten, die keine starke Lobby im Rücken haben.
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Wie Erfahrungen nicht den Bach runtergehen

Ihr habt ein actionreiches Programm und dabei viel erlebt. Doch wie gehen die ganzen Erfahrungen nicht einfach den Bach runter? Wie können wir von den gemachten Erfahrungen auch längerfristig profitieren? Der Schlüssel ist die Reflexion.
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Manchmal weht ein rauer Wind

Politik ist selten windstill – ganz im Gegenteil: Es herrscht oft ein rauer Wind. Wo Meinungen aufeinandertreffen, entsteht Reibung – und nicht jede Böe fühlt sich angenehm an. Sie ist ein Ort, an dem unterschiedliche Überzeugungen aufeinandertreffen, aneinander reiben und im besten Fall zu tragfähigen Lösungen führen. Dass dabei nicht immer Einigkeit herrscht, ist nicht nur normal, sondern notwendig. Wer Politik ernst nimmt, braucht deshalb ein gewisses Mass an Widerstandsfähigkeit – ein dickes Fell, wie man so sagt.
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Spiel zur Mobbingprävention

»Der Ball der bösen Worte« ist ein Spiel, das die Teilnehmer im Umgang miteinander sensibilisieren soll. Insbesondere geht es um das heikle Thema Mobbing/Ausgrenzung und welche Rolle dabei eingenommen wird.

Mein Herzensprojekt

VERGEBUNG

Neue Perspektiven auf opfer-täter-Dynamiken

Diese sechsteilige Reihe widmet sich einem Thema, das unser persönliches, gemeinschaftliches und gesellschaftliches Leben tief prägt: Vergebung.

Oft wird sie als moralische Pflicht oder als einfacher Schritt zu innerem Frieden dargestellt. Doch Vergebung ist weit komplexer – und gerade dort herausfordernd, wo Schuld, Verletzung und Machtgefälle eine tiefgreifende Dynamik entfalten. Oftmals begegnen wir der Vorstellung, dass Vergebung ein Zeichen von Stärke oder Reife sei. Gleichzeitig stehen Menschen, die nicht oder noch nicht vergeben können, unter dem Verdacht der Härte, des Mangels an Glauben oder der inneren Unfähigkeit. Diese moralische Aufladung führt dazu, dass Vergebung häufig mit einem inneren Druck in Verbindung steht.

Doch auch Täter:innen stehen vor Herausforderungen. Die Last der Schuld kann schwer wiegen, von Scham, Abwehr oder Verdrängung begleitet sein und den Weg zurück in ein verantwortungsvolles Leben erschweren.

Für Justiz und Öffentlichkeit stellen sich dabei grundlegende Fragen: Welche Rolle kann oder darf Vergebung in diesem Kontext spielen? Wie würdigen wir Betroffene, ohne dabei Täter:innen ganz abzuschreiben? Und wie lassen sich Verantwortung, Gerechtigkeit und mögliche Heilungsprozesse miteinander in Beziehung setzen?